Was kostet eine Website wirklich? Festpreis statt Stundensatz
„Was kostet das denn?" ist die erste Frage, die die meisten Betriebe stellen, wenn sie eine neue Website planen — und oft die am schwersten zu beantwortende. Viele Angebote in der Digitalbranche laufen über Stundensätze. Das klingt fair, ist es aber selten: Wer das Risiko trägt, wenn ein Projekt länger dauert als geplant, ist meistens der Kunde.
Dieser Artikel erklärt den Unterschied zwischen Stundensatz und Festpreis, worauf Sie bei einem Angebot achten sollten und was ein Website-Projekt bei MatrixX tatsächlich kostet.
Warum ein Stundensatz das Risiko auf den Kunden verlagert
Ein Stundensatz bedeutet: Sie zahlen für die Zeit, die jemand arbeitet — nicht für ein Ergebnis. Wenn eine Agentur ihre eigene Planung falsch einschätzt, eine Abstimmung länger dauert oder ein technisches Problem mehr Zeit kostet als gedacht, landet die Rechnung trotzdem bei Ihnen.
Nach mehreren aktuellen deutschen Marktübersichten (Stand 2026) verlangen Webdesign-Agenturen zwischen etwa 70 und 200 Euro pro Stunde, je nach Größe, Standort und Spezialisierung. Bei einem realistischen Projektumfang von 40 bis 80 Stunden ergibt sich daraus schon eine erhebliche Preisspanne — und die endgültige Summe steht erst am Ende fest, nicht am Anfang.
Das eigentliche Problem ist nicht der Stundensatz selbst, sondern die fehlende Planungssicherheit: Sie unterschreiben ein Angebot, ohne den finalen Preis zu kennen.
Kurz gesagt: Bei Stundensätzen kennen Sie den Preis erst, wenn das Projekt fertig ist. Bei einem Festpreis kennen Sie ihn, bevor es losgeht.
Ein Rechenbeispiel
Nehmen wir an, eine Agentur plant für Ihr Projekt 50 Stunden ein, bei einem Stundensatz von 120 Euro — macht 6.000 Euro. Kommt während der Arbeit eine technische Schwierigkeit dazu, die niemand vorhergesehen hat, oder dauert eine interne Abstimmung länger als gedacht, wächst der Aufwand leicht auf 65 oder 70 Stunden. Der Preis steigt automatisch mit — auf 7.800 bis 8.400 Euro, ohne dass Sie als Kunde zusätzliche Leistungen bestellt hätten.
Bei einem Festpreis von zum Beispiel 6.000 Euro für denselben Leistungsumfang trägt die Agentur dieses Mehrarbeitsrisiko selbst. Das verändert die Anreize spürbar: Eine Agentur mit Festpreis hat ein eigenes Interesse daran, effizient und realistisch zu planen — schließlich zahlt sie die Mehrarbeit sonst aus der eigenen Marge.
Was ein Festpreis wirklich bedeutet
Ein Festpreis ist ein Preis, der vor Projektstart schriftlich feststeht und sich nicht mehr ändert — solange sich der vereinbarte Leistungsumfang nicht ändert. Das setzt voraus, dass beide Seiten vorher genau festhalten, was enthalten ist: Anzahl der Seiten, Funktionen, Umfang der Texte, Anzahl der Korrekturschleifen.
Ein sauberer Festpreis erkennt man an drei Merkmalen:
- Der Leistungsumfang ist schriftlich klar beschrieben — nicht nur „Website erstellen"
- Der Preis steht fest, bevor die Arbeit beginnt
- Zusatzwünsche außerhalb des vereinbarten Umfangs werden separat und ebenfalls mit Festpreis angeboten, nicht einfach draufgerechnet
Was ein MatrixX-Paket kostet
Bei MatrixX gibt es drei Pakete mit festen Einmalpreisen. Kein Stundensatz, keine Überraschung am Ende:
- PRÄSENZ — 2.400 EUR einmalig: Premium-Website, SEO-Grundsetup, Kontaktformular an Ihr CRM, Google-Unternehmensprofil
- REICHWEITE — 5.900 EUR einmalig: alles aus Präsenz plus KI-Telefonassistent, Lead-Pipeline und monatlicher Blog-Content
- MARKTFÜHRUNG — 11.900 EUR einmalig: alles aus Reichweite plus Social-Media-Management, Google Ads und monatliches Strategiegespräch
Alle drei Preise sind netto zzgl. 19 % MwSt. und beinhalten zwölf Monate vollen Service. Danach läuft Ihre Website weiter und gehört Ihnen — eine Pflicht-Weiterzahlung gibt es nicht. Wer danach Pflege möchte (Sicherheitsupdates, Bild- und Textänderungen), zahlt dafür ab 249 EUR im Monat.
Bei der Bezahlung haben Sie die Wahl: einmalig mit Rabatt, hälftig bei Start und Abnahme, oder in Raten über mehrere Monate. Den vollständigen Leistungsvergleich und alle Zahlungsdetails finden Sie auf der Pakete-Seite.
Häufige Mythen bei der Preiseinschätzung
„Günstig heißt, es wird schon reichen"
Ein sehr niedriger Pauschalpreis ohne erkennbaren Leistungsumfang ist oft ein Warnsignal, kein Schnäppchen. Wenn nicht klar ist, was genau enthalten ist, zahlen Sie am Ende meist doch für Zusatzleistungen — nur eben nicht transparent im Voraus.
„Teuer heißt automatisch gut"
Ein hoher Preis allein sagt nichts über Qualität. Entscheidend ist, ob der Preis zu einem klar beschriebenen Ergebnis gehört — mit Referenzen, echter Betreuung und einem nachvollziehbaren Prozess.
„Ein Stundensatz ist fairer, weil ich nur für echte Arbeit zahle"
In der Theorie stimmt das. In der Praxis kennt der Kunde selten genug technische Details, um den tatsächlichen Aufwand zu beurteilen — und trägt trotzdem das volle Risiko einer Fehlkalkulation.
Wie Sie ein Angebot vor der Unterschrift prüfen
- Steht der Endpreis schriftlich fest, oder nur ein „ca."-Wert? Ein „circa"-Preis ist rechtlich meist unverbindlich und kann später begründet nach oben abweichen.
- Ist der Leistungsumfang konkret beschrieben? Seitenanzahl, Funktionen, Textmenge und Anzahl der Korrekturschleifen sollten schriftlich festgehalten sein — nicht nur mündlich zugesagt.
- Was passiert, wenn Zusatzwünsche entstehen? Ein seriöses Angebot regelt vorab, wie Änderungswünsche außerhalb des Umfangs kalkuliert werden — idealerweise ebenfalls mit Festpreis pro Zusatzleistung.
- Gibt es eine klare Aussage zu Folgekosten? Was kostet die Website-Pflege nach Projektabschluss? Gibt es eine Mindestlaufzeit? Fragen Sie das aktiv, bevor Sie unterschreiben.
- Ist die Zahlungsaufteilung fair? Üblich ist eine Aufteilung, etwa hälftig bei Projektstart und bei Abnahme — nicht die volle Summe im Voraus.
Ein Betrieb, der sein Jahresbudget plant, profitiert besonders von einem Festpreis: Die Investition steht als feste Größe fest, statt als offene Position, die am Jahresende noch überraschen kann.
Mehr allgemeine Warnsignale bei der Agenturwahl lesen Sie in unserem Artikel Unseriöse Agentur-Angebote erkennen.
Fazit
Ein Festpreis verschiebt das Planungsrisiko dorthin, wo es hingehört: zur Agentur, die den Aufwand einschätzen können muss — nicht zum Kunden, der das gar nicht beurteilen kann. Bei MatrixX kennen Sie den Preis, bevor Sie unterschreiben, und wissen genau, was enthalten ist.
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